Kaufbeurer Symposium 2017 - Glaube und Obrigkeit

Freitag 24.03. bis Sonntag 26.03.2017

 

„Glaube und Obrigkeit“

 

Die drei "Buchreligionen" des Judentums, des Christentums und des Islam haben für ihre Gläubigen Regeln für den Umgang mit und dem Verhältnis zum weltlichen Staat der Menschen, die sich im Begriff "Obrigkeit" zwar altväterlich, aber sehr treffend ausdrücken.

Das jeweilige Selbstverständnis der Religionen prägt ihren und ihrer Anhänger Umgang mit dem Staat. Jeder Staat steht in irgendeinem Verhältnis zu den Religionsgemeinschaften, sprich: Das Verhältnis von Glaube und Obrigkeit ist so einheitlich und so individuell, wie es religiöse Menschen gibt, die dieses Verhältnis immer wieder neu durchdenken, definieren und glaubend erfahren. Im Jahr 2017 wird der Wittenberger Reformation gedacht, die auch deshalb Erfolg haben konnte, da Martin Luthers Obrigkeit schützend die Hand über ihn gehalten hatte.

Die unterschiedlichen Vorstellungen von religiös begründeten und staatlich gesetzten sozialen Ordnungen prägen den interreligiösen, politischen und gesellschaftlichen Diskurs auch 500 Jahre nach Martin Luther.

Das Kaufbeurer Symposium 2017 unter dem Motto Glaube und Obrigkeit nimmt sich dieses Themas unter möglichst vielen, auch konfessionsübergreifenden Aspekten an.

Letzte Information:
Die Themen der einzelnen Vorträge sind ausformuliert, können aber natürlich noch in Absprache mit den referenten/innen, deren zusagen jetzt vorliegen, modifiziert bzw. präzisiert werden.

Der Programmablauf steht auch weitestgehend fest, die Info-Seiten zu den Vortragenden werden in der nächsten Zeit systematisch weiter aufgebaut und ergänzt.

Natürlich können Sie noch den Tagungsband zum Symposium 2014 weiter bestellen.

 

Für die Veranstalter:
Stadt Kaufbeuren, vertreten durch Stadtarchivar Dr. Stefan Fischer;
Evang.-Luth. Dreifaltigkeitskirche, vertreten durch Pfr. Thomas Kretschmar;
Freundeskreis der Ev. Akademie Tutzing e.V., vertreten durch Gerd F. Thomae

Hinweis:
Auch das Symposium 2017 wollen wir wieder vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst als Lehrerfortbildung anerkennen lassen.

Letzte Aktualisierung: 20.09.2015
Für die Veranstalter
Gerd F. Thomae

Falls Sie noch weitere Informationen wünschen oder Fragen haben, schicken Sie mir  eine E-Mail oder rufen Sie an unter 0049 (0)8344 1219

 
500 Jahre Reformation - Am Anfang war das Wort